Auf Einladung des Bürgerverein Ebern kamen Vorstand und Stadtratsfraktion der SPD Ebern gemeinsam mit der parlamentarischen Staatssekretärin beim Gesundheitsminister und MdB Sabine Dittmar ins Heimatmuseum.
Sehr erfreut zeigte sich Bürgervereinsvorsitzender Stefan Andritschke, dass sich ein Mitglied der Bundesregierung dem Besuch der SPD Ebern angeschlossen habe und sich für das Tun vor Ort interessiert. Man wolle ins Gespräch kommen und die Arbeit des Bürgerverein und das Heimatmuseum darzustellen. Diese gehe weit über den ehrenamtlichen Betrieb des Heimatmuseum und dem Abhalten von Veranstaltungen hinaus und ist unterfrankenweit anerkannt. "Das Heimatmuseum Ebern ist als einziges ehrenamtlich geführtes Museum bei der Aktion des Bezirks "Kunst geht fremd" dabei. Da sind wir schon stolz drauf." Man sei gut vernetzt und immer wieder für Vorträge und zu Veranstaltungen eingeladen, so Andritschke. 2. Vorsitzender Andi Remshart ergänzte, dass mit innovativen Konzepten, wie Kinder führen Kinder oder selbst zusammengestellen Ausstellungen, wie auc dem in den letzten Jahren angelegten Depot unter derr Frauengrundhalle, das immer wieder bewiesen wird. "Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist hervorragend," erklärt der Vorsitzende und dankte dem Bürgermeister Jürgen Hennemann. Eine Sanierung des Gebäudes stehe an. Gespräche mit dem Bezirk laufen, auch zur barrierefreien Erschließung. "Wir warten noch auf das passendes Förderprogramm um das stemmen zu können, da eine Generalsanierug fällig wäre, sagt Hennemann.
Wir nutzen gerne Förderprogramme des Bezirks, besonders aber auch des Bundes, erläuterte Vorsitzender Stefan Andritschke. Stellvertreter Andi Remshart bestätigte dem Vorsitzenden richtige "Trüffelschwein" - Qualität beim finden von Geldquellen. Besonders nach der Corona Pandemie hat der Bund einige Programme gezielt für ländliche Regionen aufgelegt, die der Bürgerverein für Projekte im Museum genutzt hat. So wurden Ausstellungsvitrinen und Regale angeschafft. Sabine Dittmar bekräftigte die Absicht der SPD in der Bundesregierung, die Kultur gerade auf dem Land zu unterstützen und damit zu erhalten. Sie bot an, Informationen über neue Förderungen an den Bürgerverein weiterzuleiten. Nach einer Besichtigung des liebevoll gestalteten Museums ging es zur Besichtigung der Ebern Galerie, die der Bürgerverein ebenfalls betreibt. Die erste Ausstellung zu Migration, die am Samstag eröffnet wird, war bereits aufgebaut. Sabind Dittmar zeigte sich beeindruckt, wie die Wanderausstellung des Bezirks durch den Bürgerverein lokal ergänzt wurde. An den gestalteten Hörstationen konnten schon Geschichten von Eberner Zuwanderern angehört werden. Die Stadt beglückwünschte Sabine Dittmar zu der gelungenen Sanierung und zum Haus für Kunst und Kultur am Stadtberg. "Gut, dass Ebern hier Möglichkeiten zur Begegnung und für die Kultur in der Stadt geschaffen hat. Übrigens auch mit Bundesfördermitteln, den Mitteln der Städtebauförderung,"
Text und Bilder Ecki Roeß
Im Gespräch Bürgervereinsvorsitzende mit MdB Sabine Dittmar und Stadträtin Irene Jungnickl
Interessiert betrachte Sabine Dittmar die Küchengeräte, die sie,wie sie sagte, teilweise auch noch selbst verwendet hatte
SPD Ebern Vorstandsmitglieder, SPD Stadträtinnen mit dem Bürgerverein Vorstand, MdB Sabine Dittmar und Bürgermeister Jürgen Hennemann an einer Hörstation in der Ebern Galerie